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Satzung

des Fördervereins zum Wiederaufbau der ehemaligen Gubener
Stadt- und Hauptkirche in Gubin e. V.

1 Zweck des Vereins

(1) Zweck des Vereins ist die Förderung der Denkmalpflege, der Förderung der internationalen Gesinnung, der Toleranz der Kulturen und der Völkerverständigung.
(2) Diese Zwecke verfolgt der Verein auf ausschließlich und unmittelbare gemeinnützige Art und Weise.
(3) Der Verein ist selbstlos tätig und dient dem Gemeinwohl, indem er sich in jeder zweckdienlichen Weise für den Wiederaufbau der Stadt- und Hauptkirche in Gubin einsetzt. Der Verein verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2 Name, Sitz und Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen:
„Förderverein zum Wiederaufbau der Stadt- und Hauptkirche in Gubin e. V.“
(2) Sitz des Vereins ist Guben. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

3 Ziele und Aufgaben

(1) Dem Verein geht es dabei im Besonderen um
- Die Unterstützung von Aufgaben des Aufbaus des kulturhistorisch wertvollen Objektes durch
- Bereitstellung von finanziellen Mitteln
- Organisierung und Durchführung von Veranstaltungen zur Versöhnung und Völkerverständigung
- Vermittlung von Wissen zur Geschichte und Historie, aber auch zur Mahnung vor Krieg, Gewalt und Zerstörung
- Ökumenische Begegnungen in einer Stadt in zwei Ländern, im Herzen Europas
- Das Anstoßen von Projekten, die die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere aber die Jugend motivieren, ihre Geschicke selbst in die Hand zu nehmen, um letztendlich ein Zusammenwachsen der beiden Städte vorzubreiten und zu ermöglichen.

Der Wiederaufbau der Kirche ist dabei das Signal dieses Aufbruchs, das Schaffen von Bindegliedern der Bürgerschaft beider Städte zur Unterstützung der Stadtverwaltung, bei der Realisierung von Projekten der Stadt.

(2) Der Verein ist ehrenamtlich, selbständig, parteipolitisch und konfessionell unabhängig tätig.
(3) Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke, d. h. für Maßnahmen zur Unterstützung mittel- oder unmittelbar des Wiederaufbaus der Kirche eingesetzt werden.

4 Mitgliedschaft

(1) Mitglied können natürliche oder juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts sowie Repräsentanten von Institutionen werden, die an der Arbeit des Vereins ein besonderes Interesse haben und sich für die satzungsgemäßen Ziele des Vereins einsetzen.
(2) Die Mitgliedschaft ist beim Vereinsvorstand zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
(3) Die Mitgliederversammlung kann verdienstvolle Mitglieder für hervorragende Leistungen für den Verein zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernennen.
(4) Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(5) Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar und nicht vererblich.

5 Rechte der Mitglieder

(1) Jedes Mitglied des Vereins ist berechtigt, sich aktiv an der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen des Vereins zu beteiligen und an ihnen teilzunehmen.
(2) Jedes Mitglied ist berechtigt, sich für eine Wahlfunktion zur Wahl zu stellen.
(3) Firmen, Institutionen, Verbände etc. haben bei Abstimmungen 2 Stimmen.

6 Pflichten der Mitglieder

(1) Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Bestimmungen der Satzung, Beschlüsse der Mitgliederversammlungen und des Vorstandes zu unterstützen und einzuhalten.
(2) Von den Mitgliedern sind die Beiträge zu entrichten, deren Höhe und Fälligkeit von der Mitgliederversammlung festgelegt werden.

7 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch
- die schriftliche Austrittserklärung des Mitgliedes,
- den Ausschluss,
- den Tod, bzw.,
- bei juristischen Personen und Personenvereinigungen, durch deren Erlöschen.
(2) Der Austritt kann durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand zum Ende eines Quartals erklärt werden. Die Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen zum Abschluss des jeweiligen Quartalsendes. Entscheidend ist der Zugang der Erklärung beim Vorstand.
(3) Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es
- durch sein Verhalten das Ansehen oder die Interessen des Vereins schädigt
- seinen finanziellen Pflichten nicht nachkommt.
(4) Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Der Beschluss der Mitgliederversammlung ist endgültig und ist dem Mitglied schriftlich auszuhändigen. Offene Verpflichtungen (finanzieller bzw. materieller Art) gegenüber dem Verein sind mit dem Ausschluss zu begleichen. Bleibende Verpflichtungen können zivilrechtlich eingeklagt werden.

8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:
- die Mitgliederversammlung
- der Vorstand
- der Fachbeirat, der durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus geeignet erscheinenden Personen gebildet werden kann.

9 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins und wird mind. 1 mal im Jahr einberufen. Sie ist beschlussfähig, wenn mehr als 50% der Stimmen abgegeben werden.
(2) Die Einladung erfolgt durch den Vorstand schriftlich mit einer Frist von 2 Wochen unter Angabe der Tagesordnung.
(3) Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
Umlaufbeschlüsse sind zulässig.
Mit einfacher Mehrheit werden durch die Mitgliederversammlung
- der Vorstand,
- die Kassenprüfer gewählt und
- der Finanzplan und
- die Tätigkeitsberichte des Vorstandes und die Prüfberichte der Kassenprüfer und die damit einhergehende Entlastung des Vorstandes beschlossen.
(4) Sondermitgliederversammlungen können auf Beschluss des Vorstandes oder durch 2/3 der Mitgliederstimmen einberufen werden.
(5) Die Mitgliederversammlungen werden von einem Vertreter des Vorstandes protokolliert und durch Unterschrift des Versammlungsleiters bestätigt.

10 Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus
- dem/der Vorsitzenden,
- zwei Stellvertretern,
- dem/r Schatzmeister/in.
Es können max. 4 Beisitzer (Anzahl und Person sind von der Mitgliederversammlung zu bestätigen) gewählt werden.
(2) Der Vorstand wird für 5 Jahre funktionsbezogen gewählt. Vorstandsmitglieder können von ihren Funktionen aus persönlichen Gründen oder wenn sie die übertragenen Aufgaben nicht entsprechend der Satzung ausüben können, abberufen werden.
(3) Bei notwendigen Abstimmungen entscheidet bei Stimmengleichheit die Stimme der/des Vorsitzenden.
(4) Aufgaben des Vorstand:
- Vertretung des Vereins gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden, beiden Stellvertretern und dem Schatzmeister in Einzelvertretung,
- Erarbeitung von Jahresaufgaben- und Finanzplänen,
- Einberufung und Durchführung von Mitgliederversammlungen,
- Erarbeitung und Verteidigung von Rechenschafts- und Geschäftsberichten,
- Organisierung von Veranstaltungen zur finanziellen Unterstützung des Wiederaufbaus der Stadt- und Hauptkirche,
- Vorbereitung und Beschaffung von Fördermitteln, Spenden etc. bei privaten und öffentlichen Sponsoren,
- Gewinnung von Mitgliedern, insbesondere der Jugend, für die Ziele des Satzungszwecks,
- Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.

11 Fachbeirat

(1) Der Vorstand setzt einen Fachbeirat ein und beruft die Mitglieder.
(2) Der Fachbeirat setzt sich nach Möglichkeit aus sieben Personen zusammen, welche die verschiedenen Interessenbereiche repräsentieren und die nicht dem Vorstand angehören.
Zu den Mitgliedern der verschiedenen Interessenbereichen zählen insbesondere
- Vertreter der Kirchen
- Vertreter des Denkmalschutzes
- Vertreter der Archäologie
- Vertreter der Architekten
- Vertreter des Baubewerbes.
(3) Der Fachbeirat berät den Vorstand zu fachspezifischen Details des Wiederaufbaus, aber auch zur Nutzung des Bauwerks.
(4) Die Mitglieder des Fachbeirates wählen aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter.

12 Finanzierung des Vereins

(1) Die Finanzierung erfolgt aus Mitgliedsbeiträgen der Mitglieder, aus privaten Spenden und Zuwendungen für gemeinnützige Zwecke.
(2) Der Schatzmeister verwaltet die Finanzen und ist für die Kassen- und Nachweisführung inkl. Belegwesen verantwortlich. Der Schatzmeister hat die Vollmacht zur Verwaltung des Kontos.
(3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

13 Mitgliedsbeitrag

(1) Die Mitglieder des Vereins entrichten einen Beitrag, der in der Beitragssatzung geregelt wird. Über die Beitragssatzung beschließt die Mitgliederversammlung mit 2/3 Stimmenmehrheit.
(2) Vom Mitgliedsbeitrag dürfen max. 5% für Verwaltungsorganisationsausgaben eingesetzt werden.

14 Revision

(1) Durch die Mitglieder sind 2 Kassenprüfer zu wählen.
(2) Die Kassenprüfer dürfen keine Vorstandsfunktion ausüben und sind nicht an Weisungen des Vorstandes gebunden. (3) Die Kassenprüfer haben jährlich mind. 1 Revision der Buchführung des Vereins durchzuführen und das Protokoll der Mitgliederversammlung zur Bestätigung vorzulegen.

15 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung.
Die Auflösung setzt eine 2/3 Mehrheit der Stimmberechtigten voraus.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder durch Verlust der Gemeinnützigkeit (Wegfall steuerbegünstigter Zwecke) fällt das Vermögen an die Stadt Guben, mit der Zweckbindung, diese Mittel für die im Satzungszweck genannten Aktivitäten einzusetzen.

16 Inkrafttreten der Satzung

(1) Diese Satzung wurde am 09.05.2005 auf der Gründungsversammlung des Vereins beschlossen. Die an der Gründung teilgenommenen Mitglieder des Vereins haben die Gründungsurkunde eigenhändig und bewusst unterzeichnet.
(2) Die Satzung tritt durch den Beschluss der Gründungsversammlung in Kraft.
(3) Diese Satzung wurde durch Beschluss der Mitgliederversammlung am 30.10.2006 geändert.


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Satzung des Fördervereins

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Statut der polnischen Stiftung

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